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vom 28.09.2022

Einige Eindrücke von den Studienreisen nach Wien und Hamburg

Stimmen zur Studienfahrt nach Wien


Natürlich hatten wir auch Freizeit, die alle auf eine andere Art effektiv zu nutzen wussten. Während die einen weiterhin ganz im Sinne der Studienfahrt die Stadt erkundeten und Museen besuchten, zog es andere wiederum in die großen Einkaufsstraßen der Riesenstadt.
Dabei ist allerdings zu betonen, dass auch diese Art der Aktivität den kulturellen Teil nicht in den Hintergrund gedrängt hat und dass man auch beim Bummeln die Stadt wunderbar erkunden kann. Der kulturelle Teil umfasst allerdings auch den ein oder anderen Gaumenschmaus, den man sich zugutekommen lässt. Ein Teil der Gruppe zog in dieser Hinsicht die lokal herkömmliche Küche samt Wiener Schnitzel und Sachertorte an, während es sich ein anderer Teil nicht nehmen lassen konnte, einen Döner aus der österreichischen Hauptstadt zu verkosten. Die Geschmäcker gehen nun mal auseinander. Außerdem sorgte die vermeintlich nicht vorhandene Sprachbarriere teils für Verwirrung. So zum Beispiel, wenn man im Österreicher Dialekt an der Kasse gefragt wird, ob man ein „Sackerl“ haben möchte.

Imke Arndt

 

Wir besichtigten das Schloss Belvedere. Ich kann euch sagen: Ich war beeindruckt. Kunst aus den unterschiedlichsten Epochen. Besonders haben mich die Naturbilder fasziniert: Wie realistisch die Wasserfälle waren, wie farbenfroh und realitätsnah die Pflanzen! Die gezeichneten Menschen faszinierten mich ebenfalls: Wie echt sie aussahen, wie exakt Falten gemalt werden können. Auch das berühmte Gemälde von Napoleon Bonaparte, wie er auf dem steigenden Pferd sitzt, konnten wir im Original bewundern.

Charlotte Hillmann

Hamburg


Obwohl die meisten noch erschöpft und müde von der langen Reise waren, begaben wir uns in der Abenddämmerung zum Park “Planten un Blomen”. Dort würden uns die berühmten Wasserlichtkonzerte auf dem Parksee erwarten.
Angekommen wurden wir zunächst von der Vielzahl an Menschen überrascht, welche offensichtlich dasselbe Ziel wie wir verfolgten. Die zweite Überraschung galt den Preisen am Kiosk. Ein stilles Wasser lag preislich beispielsweise bei 2,70 €. Für Wasser, was man sich eigentlich kostenlos genauso gut aus der Leitung holen kann, definitiv nicht vertretbar. Die dritte und letzte Überraschung galt dann schließlich dem Konzert selbst.
Musik, vereint mit Licht und Wasser, führte zu bemerkenswerten und atemberaubenden Eindrücken. Alles, bis ins winzigste Detail aufeinander abgestimmt, ergab ein Bild, welches an Harmonie kaum zu übertreffen war. Egal ob jung oder alt, arm oder reich, sämtliche Gesichter spiegelten Erstaunen und Entzückung wider. Geboten wurde uns ein weitreichendes Spektrum von der Klassik bis hin zur Filmmusik. Dabei erstrahlten die hohen Wasserfontänen in den unterschiedlichsten Farben und krümmten und bogen sich, als würden sie zur Musik tanzen. Den größten Platz in den Herzen und Erinnerungen erhielten allerdings die kleinen, filigranen Wasserstrahlen. Denn diese flossen und sprudelten ganz allein vor sich hin und erweckten dabei die Silhouette eines einsamen und doch edlen Schwans in den Köpfen der Zuschauer.  Im Einklang mit Körper und Geist verließen wir letztendlich den Schauplatz und fügten uns wieder in die Realität unseres Lebens ein. 

Viviane Lange


Wer Schokolade mag und in ein Museum gehen will, aber eher Lust auf etwas Spaßiges hat, wie man es sonst eher weniger von Museen kennt, sollte sich auch das Chocoversum nicht entgehen lassen. Hier bekommt man eine Führung und auch diese kann ich nur empfehlen. Zum einen, da sie sehr interessant ist und zum anderen, weil man während dieser seine eigene Tafel Schokolade gestalten und vieles anderes kosten kann.
Zu guter Letzt kann ich nur empfehlen, auf die Aussichtsplattform (Plaza) der Elbphilharmonie zu gehen. Wenn man einfach hingeht und nach Tickets fragt, bezahlt man in der Regel nichts und hat einen wunderschönen 360 Grad Blick über Hamburg und seinen Hafen. Wir waren abends oben und so haben wir die Stadt mit all ihren Lichtern überblicken können. Auch bekommt man aus der Nähe noch viel mehr von diesem architektonischen Meisterwerk mit.

Anouk Rochner