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SJ 24/25/8460-01-15

Alpenexkursion 2025 - Unser Tagebuch

1. Tag – Samstag, 14.06.

Start 6.12 Uhr Bahnhof Görlitz und dann über Dresden – Hof – München – Innsbruck – Imst nach Stillebach im Pitztal – Ankunft 19.10 Uhr – Schnell geht anders – preiswert nur so 😊

 

2. Tag - Sonntag, 15.06.

St. Leonhard im Pitztal. Es is...
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von Lena, Agnes, Friederike, Cäcilia, Greta, Johanna & Paye

1. Tag – Samstag, 14.06.

Start 6.12 Uhr Bahnhof Görlitz und dann über Dresden – Hof – München – Innsbruck – Imst nach Stillebach im Pitztal – Ankunft 19.10 Uhr – Schnell geht anders – preiswert nur so 😊

 

2. Tag - Sonntag, 15.06.

St. Leonhard im Pitztal. Es ist 7:30 Uhr, die Sonne scheint und die Alpen rufen – ebenso wie Herr Schnabel zum Frühstück. Allerdings wurden wir nicht laut genug gerufen, sodass wir 20 Minuten zu spät kamen. Egal – Doris, unsere Gastgeberin, hatte zum Glück noch genug Äpfel und Brotscheiben übrig.

Um 9:00 Uhr wanderten wir pünktlich – wie die Deutschen eben sind – fröhlich los. Auf dem Weg zur Arzler Alm lachte uns NOCH die Sonne ins Gesicht, ebenso wie sämtliche Kühe und Kälber, die braune Flecken auf der Wiese hinterließen. Die Straße überquerend, begrüßte uns „Doris 2.0“, die uns etwa eine Stunde später auch oben auf der Alm empfing.

Dort füllten wir uns schweren Atems die Flaschen am Brunnen auf, wobei auch ein paar Tropfen auf dem ein oder anderen landeten. Da es warm war, machte uns das nichts aus, und schnell waren wir schlafend im Gras verschwunden – die Kuhglocken als Schlaflied. Nach 20 Minuten mussten wir uns allerdings wieder erheben, da uns der Gipfel wohl bereits erwartete.

Die Hitze erwies sich als etwas zu dominant, was den Aufstieg erschwerte. Zu unserer Erlösung kam dann der Gletscherbach, in dem sich jeder einmal abkühlen konnte. Einige Höhenmeter später erblickten wir endlich das langersehnte Ziel: das Gipfelkreuz des Rappenkopfes.

Zu unserer Enttäuschung war das Gipfelbuch leider bereits komplett gefüllt. Deshalb unterschrieben wir Wandermädels alle auf einem separaten Papier und mussten sogar noch ein kleines Gedicht verfassen. Auch die nepalesischen Flaggen von Frau Götz fanden ihren Platz und machten den nun zugezogenen Himmel doch noch etwas heiterer. Nur 10 Minuten waren vergangen, als uns der erste Schauer erwischte. Somit fiel die lange Mittagspause wortwörtlich ins Wasser.

Auf dem Rückweg zur Arzler Alm begleitete uns zum Glück wieder strahlender Sonnenschein. So teilten wir uns auf: Einige verweilten noch ein bisschen auf der Alm, während wir – Miri, Zosia und Toni – uns (dummerweise?) entschieden, bereits den Abstieg anzutreten.

Drei Wandermädels alleine im Wald – ob das gut geht? Leider nicht ganz. Denn plötzlich fing der Himmel an zu grollen, die Wolken wurden dichter, und die Baumwipfel bewegten sich im Rhythmus des Windes. Durch den prasselnden Regen bekamen wir bereits unsere langersehnte Dusche, allerdings etwas zu früh. Schreiend begannen wir, den Berg hinunterzurennen. Unsere Schuhe hatten sich inzwischen in kleine Teiche verwandelt. Es blitzte und donnerte um uns herum, doch weit und breit war nur Wald und Straße. Der Weg führte uns nur geradeaus – an ein Zurück war längst nicht mehr zu denken.

Google Maps meinte, wir würden eine Stunde und 20 Minuten ins Tal benötigen. Dank unseres Adrenalins schafften wir es in 30 Minuten. Als wir endlich ein Haus sahen, kamen bald auch Autos und Zivilisten – unsere Rettung war versprochen. Der Stein, der uns nun vom Herzen fiel, war der größte seit einer ganz schön langen Weile.

Komplett durchnässt und vor Kälte zitternd, liefen wir schnell in unsere Unterkunft zurück. Auf dem Weg kamen wir an der Pferdekoppel mit dem kleinen Fohlen, dem Büffelgehege und dem Kälbchenstall vorbei. Dann gaben wir uns jeweils einer langen, heißen Dusche hin – und kurz darauf unseren Bettchen.

Um 18:30 Uhr wartete Doris schon mit ihrem täglichen 4-Gänge-Menü: Suppe, Salat, Schnitzel mit Pommes und Schokopudding. Den Abend ließen wir mit Gesprächen in der gemütlichen Stube ausklingen. Was für ein erlebnisreicher Tag – und der Regen hörte immer noch nicht auf!

 

3. Tag – Montag, 16.06.

Es war neblig und wirkte regnerisch, als wir heute unsere Unterkunft verließen. Mit dem Bus ging es ins nächste Dorf. Von dort aus bestiegen wir den Wanderweg zur Rüsselsheimer Hütte – rund 900 Höhenmeter.

Beschwerlich, aber von der Lust getrieben, die Alpen zu erkunden, stiegen wir voller Energie und Vorfreude hinter Herrn Schnabel im Gänsemarsch den Berg hinauf. Zwischendurch lichtete sich immer wieder die Sicht und offenbarte uns eine wunderschöne Alpenlandschaft.

Eine Playlist mit Liedern von Coldplay, ABBA, Bibi und Tina und vielen weiteren Wünschen motivierte uns immer wieder. Sogar Herr Schnabel war so berührt, dass er seine Handytaschenlampe zückte und damit für echtes Konzertfeeling sorgte.

Mit Musik und einer atemberaubenden Aussicht erreichten wir schließlich die Hütte. Dort begann der schönste Teil des Tages: über den Wolken, mit wunderbar leckerem Essen und in schöner Gemeinschaft – ganz alleine, ohne andere Gäste. Eine Gitarre gab es auch, und wir nutzten sie, um laut und voller Freude Karaoke zu singen. Herr Schnabel und Johanna übernahmen dabei die führende Rolle und begleiteten uns.

Der Rückweg war dann beschwerlich. Der steile Anstieg wurde uns nun zum Verhängnis. Doch dieser Abstieg wurde uns versüßt durch den niedlichen Anblick von zwei Murmeltieren. Gespannt schauten sie uns an und rührten sich keinen Zentimeter. Wir genossen den Moment und verweilten kurz.

Unten angekommen, erwarteten uns freundliche Kühe, die uns mit ihrem wunderbaren Fell und ihrer Zutraulichkeit beeindruckten. Wieder zu Hause gab es – wie immer – ein leckeres Abendessen, gezaubert von unserer lieben Doris. Mit einem kleinen Spaziergang zum nahe gelegenen Teich mit Floß verabschiedeten wir diesen wunderschönen Tag.

 

4. Tag – Dienstag, 17.06.

Wir starten den Tag etwas müde. Paye hat seit der gestrigen Wanderung Knieschmerzen, doch nachdem er von Frau Götz professionell eingetapet wurde und wir uns das leckere Frühstück haben schmecken lassen, ging die Wanderung los. Nach einer kurzen Busfahrt folgten wir zu Fuß zunächst den Bergstraßen und wanderten über verschiedene matschige Wiesen hinauf zur Mauchele Alm. Dort legten wir eine Pause ein, genossen ein Sonnenbad und leckeren Kuchen, bevor wir zum Brechsee hochstiegen.

Oben angekommen, kletterten wir direkt auf einen Felsen im See, um das perfekte Gruppenfoto zu machen. In der wunderschönen Landschaft des eiskalten Bergsees holte auch Elias seine Drohne heraus, um einzigartige Fotos zu machen. Nach einer ausgiebigen Pause wanderten wir wieder hinunter zur Söllberg Alm. Dort hat uns der sympathische Gastwirt Franz in traditioneller österreichischer Tracht begrüßt.

Bei einem leckeren Kaiserschmarrn fragte Paye kurzerhand, ob der Gastwirt jodeln könne. Daraufhin holte Franz direkt sein Akkordeon heraus und stimmte traditionelle Tiroler Lieder an. Wir stimmten sofort aus voller Kehle ein und gaben unser Bestes beim Jodeln. Kleine Jodelübung für euch: „hol’n Rührei, hol’n Radio.“

Nach der emotionalen Gesangseinlage und einem Gruppenfoto mit Franz setzten wir unseren Rückweg fort. Um 18 Uhr waren wir geschafft, aber sehr glücklich in der Unterkunft, wo Doris bereits wieder lecker gekocht hatte. Dieses Mal ging es früh für uns ins Bett, um Kraft für die morgige Wanderung zu sammeln.

 

5.   Tag – Mittwoch, 18.06.

Der fünfte Tag war mit Abstand der anspruchsvollste – allein schon, weil wir um 6.45 Uhr (oho!) frühstücken mussten. „Den Paul und seinen Gaul“ noch im Ohr, fuhren wir mit dem Bus nach Mittelberg. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zur Braunschweiger Hütte, obwohl es von unten gar nicht so aussah, als könne man sie erreichen.

Zuerst ging es im Schatten durch das Tal, wo uns grasende Pferde und Kühe begegneten. Ein paar Streicheleinheiten später führte uns ein schmaler Pfad entlang eines Wasserfalls nach oben. Die Sonne, die uns zu Beginn noch angenehm wärmte, wurde uns schnell zum Verhängnis, sodass wir nur so mit Sonnencreme, -hüten und -brillen um uns warfen. Murmeltiere beobachtend, kletterten wir über größere und kleinere Felsen nach oben, bis wir schließlich auf einer (nicht schneebedeckten!) Skipiste landeten. Wir folgten ihrem steilen Anstieg und konnten so bereits den (dreckigen) Gletscher erspähen.

Zuletzt führte uns ein steiniger Steig, der unsere volle Konzentration erforderte, hinauf zur Hütte. Oben angekommen, gönnten wir uns erst einmal das leckere, übrigens sehr zu empfehlende, Essen der Hüttenküche. Frisch gestärkt führte uns der Himalaya-Bergführer Macchindra über teils schneebedeckte Wege auf den Karleskopf. Dort angekommen, weihte er uns zusammen mit Frau Götz in eine nepalesische Bergtradition ein, mit der wir der Welt Frieden wünschten.

Auf dem Rückweg warf uns Frau Koch hinterhältigerweise mit Schneebällen ab, da die Schulordnung hier nicht galt 🙂. Untermalt wurde das Ganze vom Lied „Willst du einen Schneemann bauen?“ aus Frozen.

Begleitet von diesem Ohrwurm meisterten wir den herausfordernden Rückweg. Je mehr wir an Höhe verloren, desto heißer wurde es – leider. So mussten wir in der Hitze auf den Bus warten, der uns glücklicherweise zum Abendessen brachte. Die liebe Doris kochte uns ein famoses Gemüsecurry, das wir sofort verschlangen.

Voller wunderschöner Eindrücke, aber sehr müde, fielen wir danach sofort ins Bett.

 

6.  Tag – Donnerstag, 19.06.

Melancholisch starteten wir in den letzten Wandertag. Ziel war der Rifflsee. Auf dem Weg bekam jemand Nasenbluten, weshalb wir uns „leider“ eine etwas längere Pause gönnen mussten. Als trainierte Wanderer erklommen wir die 600 Höhenmeter jedoch wie im Flug.

Oben angekommen, legten wir uns zum Mittagsschlaf auf eine Wiese – nur um dann zu erfahren, dass sich das Ziel 10 Minuten weiter befand. Deshalb machten wir eine weitere ausgedehnte Pause, sobald wir den malerisch türkisen Rifflsee erreichten. Wir aßen unser Mittagessen, ließen die Füße ins Wasser baumeln und beobachteten Fische.

Da es viel zu schön war, um schon wieder aufzubrechen, verlängerten wir die Pause um eine halbe Stunde und sonnten uns auf der Bergwiese.

Beim Abstieg streichelten wir Esel, Pferde und Kühe, die auf der Alm grasten. Auf der Taschachalm kauften wir preisgekrönten Käse und aßen (mal wieder). Über die Lautsprecher hörten wir „Paul und seinen Gaul“ und konnten uns nicht vom Mitsingen abhalten.

Den Rückweg durften wir selbstständig bestreiten. Ob zu Fuß oder mit dem Bus – alle kamen an und konnten das tägliche Kneipp-Ritual durchführen.

Zum Abendessen gab es Kaiserschmarrn, den wir in uns hineinschaufelten, als gäbe es kein Morgen (gab es ja auch nicht ☹). Der letzte Abend wurde kulturell gefüllt: Wir tanzten, machten Bergyoga, spielten Spiele, rätselten und hingen Erinnerungen nach. Da wir am nächsten Tag sowieso nur Zug fahren würden, hielten es einige von uns nicht für nötig, früh schlafen zu gehen. Stattdessen betrachteten sie ausgiebig den sternenklaren Nachthimmel.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge traten wir am nächsten Tag die unausweichliche Abreise an. Um ein Gedicht, das wir während des Wanderns geschrieben haben, zu zitieren:

„Über Stock und über Stein,
das kann doch nur die Freiheit sein.
Staunend schauen wir in die Ferne,
hier wandern wir doch sehr gerne.“

 

7. Tag – Freitag, 20.06.

 Heimfahrt – ähnlich langwierig wie auf der Hinfahrt – und so endete um 22.48 Uhr mit der Einfahrt in den Görlitzer Bahnhof die Alpenexkursion 2025.

von Lena, Agnes, Friederike, Cäcilia, Greta, Johanna & Paye


SJ 24/25/2025-07-28

Abschlussfahrt der Klasse 10b nach Danzig

Montag, den 16.06.

Vor der Entscheidung über das Reiseziel standen uns zwei Möglichkeiten zur Auswahl: eine selbstgestaltete Klassenfahrt zu einem frei gewählten Ziel oder ein vororganisiertes Angebot – Danzig oder Krakau. Nach Beratung mit den Lehrkräften, untereinander und mit Empfehlungen älterer Bekannter entschied sich unsere Klasse f...
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von Charlotte, Maja, Martha, Emil, Willy

Montag, den 16.06.

Vor der Entscheidung über das Reiseziel standen uns zwei Möglichkeiten zur Auswahl: eine selbstgestaltete Klassenfahrt zu einem frei gewählten Ziel oder ein vororganisiertes Angebot – Danzig oder Krakau. Nach Beratung mit den Lehrkräften, untereinander und mit Empfehlungen älterer Bekannter entschied sich unsere Klasse für die Fahrt in den Norden. Aufgrund dieser Empfehlungen und des öffentlichen Interesses an der Stadt Danzig war die Vorfreude bei den meisten Schülerinnen und Schülern groß.

Danzig spielte bereits im Mittelalter und in der Renaissance eine bedeutende Rolle als Handelsstadt. Schon 1361 wurde sie als Teil des Deutschordensstaats Mitglied der Hanse. Auch später, als Teil des Königlichen Preußens unter polnischer Herrschaft, blieb Danzig ein wichtiger Standort – insbesondere als einziger polnischer Überseehafen.

Nach über einem Jahrhundert unter deutsch-preußischer Herrschaft brach der Erste Weltkrieg aus. In der Folge wurde Danzig zu einer Freien Stadt, unabhängig von Polen und Deutschland. 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem nationalsozialistischen Angriff auf die Halbinsel Westerplatte in Danzig.

Auch nach dem Krieg, als Danzig mit einer neuen Bevölkerung Teil des wiedererstandenen polnischen Staates wurde, blieb die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt erhalten. Einer der größten Häfen Polens befindet sich hier, ebenso wie jahrzehntelang der bedeutendste polnische Industriebetrieb: die Danziger Werft. In dieser Werft entstand auch die polnische Freiheitsbewegung Solidarność.

Unsere Klasse startete die letzte gemeinsame Klassenfahrt um 8 Uhr mit der Hinfahrt nach Danzig. Mit nur wenigen Pausen kamen wir gegen 17 Uhr im Hotel an. Jeder richtete sich in seinem Zimmer ein. Um 19 Uhr trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen. Nachdem alle gegessen hatten, gingen einige zurück auf ihre Zimmer, andere machten noch einen kurzen Abstecher zum Mini-Supermarkt "Żabka". Um 22 Uhr gaben uns die Lehrkräfte die wichtigsten Informationen für den nächsten Tag und wünschten uns eine gute Nacht.

 

Dienstag, den 17.06.

Am Dienstag verbrachten wir den ganzen Tag in der historischen Altstadt von Danzig. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus in das Stadtzentrum und begannen unsere Besichtigungstour mit dem Uphagen-Haus – einem beeindruckenden Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert, das uns einen Einblick in das Leben einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie der damaligen Zeit gab. Danach spazierten wir über die berühmte ulica Długa (Lange Gasse), wo wir zahlreiche restaurierte Häuser mit prächtigen Fassaden bewundern konnten. Dort sahen wir unter anderem den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen und das prächtige Rechtstädtische Rathaus.

Nach der Führung nahmen wir an einem spannenden Stadtspiel teil, bei dem wir in kleinen Gruppen Aufgaben lösen und versteckte Orte in der Altstadt entdecken mussten. So konnten wir auf spielerische Weise unser Wissen vertiefen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Besonders viel Spaß machte es, mit anderen Passanten ins Gespräch zu kommen oder historische Details an Gebäuden zu finden, die man sonst leicht übersehen hätte.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten, die wir während des Tages bewunderten, gehörten das Goldene Tor, das Grüne Tor sowie das Krantor – eines der Wahrzeichen der Stadt. Auch die Marienkirche, eine der größten Backsteinkirchen der Welt, beeindruckte uns mit ihrer Größe und schlichten Schönheit. Die Atmosphäre der Stadt, die direkt an der Mottlau liegt, war lebendig und gleichzeitig geschichtsträchtig.

Besonders eindrucksvoll war, wie gut die Altstadt von Danzig restauriert und gepflegt ist – trotz der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Beim Bummeln über die ulica Długa spürte man regelrecht den historischen Charakter der Stadt. Die prachtvollen Bürgerhäuser, verzierten Fassaden und engen Gassen vermittelten ein Gefühl dafür, wie bedeutend Danzig früher als Handelsstadt gewesen sein muss.

Durch seine Lage an der Ostsee und den Zugang zur Mottlau und Weichsel entwickelte sich Danzig bereits im Mittelalter zu einem wichtigen Knotenpunkt im Handel zwischen Ost und West. Als Mitglied der Hanse war die Stadt über Jahrhunderte wirtschaftlich einflussreich – dieser Reichtum spiegelt sich bis heute in der Architektur und den historischen Gebäuden wider. Für uns war es faszinierend zu sehen, wie Geschichte, Kultur und moderne Stadtentwicklung hier aufeinandertreffen. Danzig ist nicht nur ein schönes Reiseziel, sondern auch ein Ort mit tiefer historischer Bedeutung, die man vor Ort ganz unmittelbar erleben kann.

 

Mittwoch, den 18.06.

Am Mittwoch erlebten wir einen weiteren spannenden Tag auf unserer Klassenfahrt in Danzig. Am Vormittag trafen wir uns mit unserer Führerin am Solidarność-Zentrum. Das Europäische Solidarność-Zentrum (Europejskie Centrum Solidarności) befindet sich direkt neben dem historischen Eingangstor zur ehemaligen Danziger Werft. Es wurde 2014 eröffnet und ist ein Museum sowie Bildungszentrum, das die Geschichte der Solidarność-Bewegung und der friedlichen Freiheitsbewegungen in Mittel- und Osteuropa dokumentiert. Die multimediale Ausstellung beeindruckt mit originalen Exponaten, Zeitzeugenberichten und interaktiven Stationen. Das Gebäude selbst ist architektonisch besonders auffällig und soll an ein Schiff erinnern – ein Symbol für die Werftarbeiter und ihren Kampf um Freiheit.

Die Führung war zwar ziemlich lang und stellenweise auch anstrengend, insgesamt aber sehr spannend und bewegend. Besonders beeindruckend war die Geschichte des Arbeiterstreiks in den 1980er-Jahren, der in der Danziger Werft seinen Anfang nahm. Die gesamte Führung regte dazu an, über das Streben nach Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt nachzudenken.

Am Nachmittag fuhren wir nach Sopot an den Strand. Dort stand uns der gesamte Nachmittag zur freien Verfügung. Viele von uns verbrachten die Zeit am Strand oder schlenderten entlang der Promenade. Sopot ist ein beliebter Badeort an der polnischen Ostseeküste und gehört zur sogenannten Dreistadt (Danzig–Sopot–Gdynia). Besonders bekannt ist die Seebrücke von Sopot – die längste hölzerne Seebrücke Europas. Neben dem breiten Sandstrand bietet der Ort zahlreiche Cafés, Restaurants und Boutiquen entlang der belebten Monte-Cassino-Straße.

Am frühen Abend gingen wir noch einmal gemeinsam als Klasse essen und fuhren anschließend mit dem Bus zurück ins Hotel.

 

Donnerstag, den 19.06.

Am Morgen des 19.06.2025 fuhren wir mit dem Bus auf die Westerplatte, eine Halbinsel im polnischen Gdańsk. Vor Ort erfuhren wir mehr über die geologische Entstehung der Halbinsel und besichtigten anschließend Ruinen aus dem Zweiten Weltkrieg. Unsere Gruppenführerin, die uns bereits in den vergangenen zwei Tagen begleitet hatte, erzählte uns von der historischen Bedeutung der Westerplatte und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa.

Am 1. September 1939 um 4:45 Uhr eröffnete das deutsche Kriegsschiff *Schleswig-Holstein* das Feuer. Zuvor war es mit angeblich friedlichen Absichten in den Hafen eingelaufen und hatte lediglich Offiziersanwärter an Bord – tatsächlich befanden sich jedoch rund 300 Sturmsoldaten der Wehrmacht unter Deck, die die Westerplatte vom Land aus angreifen sollten. Der Beschuss der polnischen Munitionsdepots war der erste militärische Akt des Zweiten Weltkriegs.

Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit – es standen nur 88 polnische Soldaten unter dem Kommando von Major Henryk Sucharski zur Verfügung – leisteten die Verteidiger sieben Tage lang erbitterten Widerstand gegen Angriffe zu Wasser, zu Lande und aus der Luft. Erst am 7. September mussten sie sich geschlagen geben. Ihr mutiger Einsatz wurde in ganz Polen zum Symbol des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Überfall. Heute erinnert ein großes Denkmal mit symbolischen Gräbern der gefallenen polnischen Soldaten an diesen historischen Ort und seine Bedeutung.

Anschließend fuhren wir zurück in die Stadt Danzig, zur Polnischen Post. Auch hier sind Spuren des deutschen Überfalls sichtbar. Unsere Gruppenführerin erklärte uns, dass es sich damals um die Polnische Post in der Freien Stadt Danzig handelte. Am 1. September 1939 griffen deutsche Einheiten auch dieses Gebäude an, das von rund 50 polnischen Postbeamten und Freiwilligen tapfer verteidigt wurde. Sie leisteten Widerstand gegen schwer bewaffnete Truppenverbände der Wehrmacht, Polizei und SS. Der Kampf dauerte etwa 14 Stunden. Am Nachmittag, als das Gebäude von Panzern an der Vorderseite besetzt wurde und keine Aussicht auf weitere Verteidigung bestand, versuchte der Postdirektor Dr. Jan Michoń mit einer weißen Fahne die Kapitulation einzuleiten. Doch kaum hatte er das Gebäude verlassen, wurde er sofort erschossen. Kurz darauf trat eine zweite Person mit weißer Fahne hinaus – sie wurde grausam mit einem Flammenwerfer getötet. Nach diesem brutalen Vorgehen sahen die verbliebenen Verteidiger keine Möglichkeit mehr zur Flucht oder zum Widerstand und kamen schließlich freiwillig aus dem Gebäude. Die meisten von ihnen wurden später von den deutschen Besatzern zum Tode verurteilt und standrechtlich erschossen.

Heute befindet sich in dem Gebäude ein Museum, das derzeit umgebaut wird. Im Hinterhof steht ein Denkmal für die erschossenen Verteidiger der Post. Vor dem Gebäude befindet sich ein weiteres Denkmal: Es zeigt einen sterbenden polnischen Soldaten, der sein Gewehr der Göttin Nike übergibt, während Posttauben über ihn hinwegfliegen. Die Verteidigung der Polnischen Post in Danzig gilt – ebenso wie die der Westerplatte – bis heute als beeindruckendes Beispiel für Mut, Opferbereitschaft und den ungleichen Kampf gegen den nationalsozialistischen Überfall.

 

Freitag, den 20.06.

Der Morgen des 20.06. und damit unseres letzten Tages begann früher als an den vorherigen Tagen. Da wir bereits um neun Uhr die Marienburg besichtigen wollten, mussten wir um 7:35 Uhr auschecken. Nachdem alle Koffer pünktlich im Anhänger des Busses verstaut worden waren, fuhren wir etwa eine Stunde zur Marienburg.

Die Marienburg ist die größte erhaltene Backsteinburg Europas und zählt seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden als Festung und Verwaltungszentrum erbaut. Im Mittelalter war sie eines der bedeutendsten Machtzentren in Osteuropa. Nach wechselvoller Geschichte wurde sie im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und später aufwendig rekonstruiert. Heute gilt sie als eines der eindrucksvollsten Beispiele mittelalterlicher Wehrarchitektur in Europa.

Dort erhielten wir Audioguides auf Polnisch und Deutsch, die uns nahezu narrensicher durch die Burg führten. So erkundeten wir rund zwei Stunden lang die Anlage und lernten viel über die gotische Architektur, deutsche sowie polnische Geschichte und den Alltag der Brüder des Deutschen Ordens. Zudem gab es Ausstellungen zu Bernstein, orientalischen Waffen und der Herstellung von Buntglasfenstern.

Die Tour endete etwas früher als erwartet. Nachdem auch die letzte Person am Treffpunkt eingetroffen war, konnten wir – natürlich nicht ohne ein abschließendes Klassenfoto – die Heimreise antreten. Unterbrochen von ein paar Pausen verlief die Rückfahrt nach Görlitz reibungslos, wo wir bereits von unseren Eltern empfangen wurden.

Damit endete unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt.

Wir bedanken uns bei der Sanddorf-Stiftung für die finanzielle Unterstützung unserer Klassenfahrt.

 

 

von Charlotte, Maja, Martha, Emil, Willy


SJ 24/25/2025-07-28

Projekt der Klasse 8b „Riesengebirge - Geografie, Flora und Fauna einer Landschaft im Zentrum Europas“

Montag, den 16.06.

Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt von Görlitz nach Jagniątków erreichten wir unsere Pension, hielten dort jedoch nur kurz, bevor wir direkt zum Bildungszentrum des Karkonoski Nationalparks aufbrachen.

Dort nahmen wir an einem spannenden Workshop teil, bei dem wir viel über die einzigartige Flora und Fauna des Riesen...
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von Aleksandra, Elisa, Henriette, Zygmunt

Montag, den 16.06.

Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt von Görlitz nach Jagniątków erreichten wir unsere Pension, hielten dort jedoch nur kurz, bevor wir direkt zum Bildungszentrum des Karkonoski Nationalparks aufbrachen.

Dort nahmen wir an einem spannenden Workshop teil, bei dem wir viel über die einzigartige Flora und Fauna des Riesengebirges erfuhren. In der multimedialen Ausstellung konnten wir typische Pflanzen- und Tierarten der Region kennenlernen und erhielten Einblicke in die verschiedenen Vegetationszonen, die sich je nach Höhenlage unterscheiden. Besonders eindrucksvoll war ein großes Geländemodell des Gebirges, das die Topografie und die ökologischen Zusammenhänge anschaulich darstellte. Der Workshop regte zum Nachdenken über den Natur- und Artenschutz an und vermittelte auf interaktive Weise die Bedeutung des Nationalparks.

Nach dem Besuch im Bildungszentrum begann unsere Wanderung zur Burgruine Kynast (Chojnik). Unterwegs erklärte uns Frau Paczos den Unterschied zwischen Granit und Basalt sowie deren Entstehung. Etwa auf halber Strecke mussten wir durch eine schmale Felsspalte klettern, die nur etwa ein bis zwei Meter breit war. Nach einigen Kilometern erreichten wir schließlich die Burgruine, wo wir Zeit hatten, uns umzusehen.

Ein Großteil der Klasse stieg auf den Aussichtsturm, der über eine enge Wendeltreppe zugänglich war. Von oben bot sich ein großartiger Blick über die Umgebung. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert erbaut, gehörte lange der Familie Schaffgotsch und brannte 1675 nach einem Blitzeinschlag ab – seither ist sie eine Ruine im Nationalpark Riesengebirge.

Nach etwa einer halben Stunde machten wir uns zügig auf den Rückweg, um rechtzeitig unseren Bus zu erreichen. Am Abend wurden wir mit einem leckeren Abendessen empfangen und hatten anschließend Zeit, in Ruhe auszupacken und anzukommen.

 

Dienstag, den 17.06.

Unser Dienstag begann mit einem ausgiebigen und äußerst leckeren Frühstück in unserer Unterkunft (Koralowa Ścieżka). Mit gemischter Stimmung brachen wir in Richtung Schneegruben (Śnieżne Kotły) auf – dem Tagesziel, einige jedoch leider mit etwas zu sparsam aufgetragener Sonnencreme, was sich am Ende des Tages schmerzlich bemerkbar machte. Nach rund zwei Stunden intensiven Wanderns erreichten wir eine Aussichtsplattform, von der aus wir ein wunderschönes Panorama genießen konnten.

Mit neuer Motivation – zumindest bei den meisten – ging es weiter hinauf zum Kamm des Gebirges, wo wir eine spektakuläre Aussicht hatten, während wir Schritt für Schritt die beeindruckende Berglandschaft durchquerten. Nach diesem Ausblick legten wir eine kurze Pause an einer Baude ein, bevor wir unser eigentliches Ziel erreichten: die Śnieżne Kotły.

Anschließend wanderten wir buchstäblich über „Wurzel und Stein“ unterhalb des Kamms entlang der Schneegruben zurück ins Tal. Mit Blasen an den Füßen und etwa 20 Kilometern Wanderung hinter uns kamen wir pünktlich zum reichhaltigen, leckeren Abendessen zurück. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging auch dieser anstrengende, aber wunderschöne Tag zu Ende.

 

Mittwoch, den 18.06.

Der Mittwoch unserer Exkursion begann wie gewohnt mit dem Frühstück um 8:00 Uhr. Bereits um 9:30 Uhr kamen Frau Tiebel und Frau Korman zu uns, die spannende Geländearbeiten mit uns durchführen sollten. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe machte sich unter der Leitung der beiden Lehrerinnen auf den Weg zum Fluss Wrzosówka in Jagniątków. Dort erledigten die Schüler verschiedene Aufgaben rund um das Thema Wasser und die umliegende Natur. Die zweite Gruppe hatte in der Zwischenzeit eine Pause – Zeit zum Entspannen, für Gespräche und zum Genießen der schönen Berglandschaft.

Nach dem Mittagessen tauschten die Gruppen ihre Plätze: Die zweite Gruppe ging nun zum Fluss, um die gleichen Bildungsaufgaben zu absolvieren, während die erste Gruppe sich ausruhen konnte.

Am Abend erwartete uns ein besonderes Highlight – ein Lagerfeuer. Gemeinsam grillten und aßen wir Würstchen und Marshmallows. Es war eine tolle Gelegenheit zum Zusammensein, Lachen und gemeinsamen Singen. Das Lagerfeuer endete kurz vor 22:00 Uhr, also rechtzeitig vor der Nachtruhe. Es war ein Tag voller Aktivitäten, Naturerlebnis und viel Spaß – der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Donnerstag, den 19.06.

Am Donnerstag unternahmen wir eine unserer längeren Touren. Unser Hauptziel war die Schneekoppe (Śnieżka) – der höchste Gipfel des Riesengebirges mit 1603 Metern über dem Meeresspiegel. Nach etwa einer Stunde Busfahrt erreichten wir Karpacz, von wo aus wir den blauen Wanderweg Richtung Strzecha Akademicka Hütte einschlugen. Bevor wir zum Gipfel aufstiegen, machten wir eine halbstündige Pause in der gelben Hütte Dom Śląski zum Essen und Ausruhen.

Für den Aufstieg entschieden wir uns für den steilen, aber kürzeren Schwarzen Weg (Czarny Szlak) über die Zakosy. Die Aussicht vom Gipfel war atemberaubend – wir konnten das gesamte Panorama des Riesengebirges sowie die tschechische Seite der Berge sehen. Auf der Schneekoppe verbrachten wir einige Zeit mit Ausruhen und Genießen der Aussicht. Unser Guide erzählte uns von der charakteristischen Kapelle des Heiligen Laurentius, die sich direkt auf dem Gipfel befindet – das einzige Gebäude in Polen in solcher Höhenlage. Außerdem besichtigten wir das polnische Meteorologische Observatorium mit seiner markanten „fliegenden Untertasse“ auf dem Dach sowie die saisonal geöffnete Poststelle, von der aus man eine Postkarte direkt vom Gipfel verschicken kann.

Den Rückweg traten wir auf einem längeren, aber sanfteren Weg an – dem Jubiläumsweg (Droga Jubileuszowa), der zurück zur Dom Śląski Hütte führt. Unterwegs kamen wir an den malerischen Gletscherseen Wielki Staw und Mały Staw vorbei. Außerdem legten wir eine Pause an der Schutzhütte Samotnia ein, die direkt am Ufer des Mały Staw liegt und zu den ältesten Berghütten Polens zählt. Der weitere Weg führte uns durch das Gebiet des Weißen Grabens (Biały Jar), das für eine tragische Lawine im Jahr 1968 bekannt ist. Zum Abschluss erreichten wir die berühmte hölzerne Wang-Kirche – ein aus Norwegen versetztes Bauwerk, das sich harmonisch in die Landschaft des Riesengebirges einfügt. Dort hatten wir die Gelegenheit, das Innere der Kirche zu besichtigen und mehr über ihre Geschichte zu erfahren.

Die Exkursion war sehr gelungen – das Wetter spielte mit, wir sahen viele außergewöhnliche Orte und bestiegen den höchsten Gipfel der polnischen Sudeten.

 

Freitag, den 20.06.

Am Freitag startete unser Tag mit einem Besuch im Gerhart-Hauptmann-Museum, das dem berühmten deutschen Schriftsteller und Nobelpreisträger gewidmet ist. Dort erhielten wir eine spannende Führung, bei der wir nicht nur viel über Hauptmanns Leben und Werke erfuhren, sondern auch Einblicke in die Zeitgeschichte und Kultur seiner Epoche bekamen. Besonders beeindruckend waren die Originalausgaben seiner Stücke und Briefe sowie die liebevoll eingerichteten Ausstellungsräume, die eine besondere Atmosphäre schufen.

Anschließend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück, um Tests zu dem im Projekt behandelten Stoff zu schreiben. Die Aufgaben forderten uns heraus, spiegelten aber auch gut wider, was wir während des Projektes gelernt hatten. Die Atmosphäre war konzentriert, und viele nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Nach getaner Arbeit genossen wir ein letztes gemeinsames, leckeres Mittagessen, bei dem wir die Reise noch einmal Revue passieren ließen und unsere schönsten Erlebnisse austauschten. Danach traten wir die Heimfahrt an, müde, aber zufrieden und voller neuer Eindrücke, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Wir bedanken uns bei der Sanddorf-Stiftung für die finanzielle Unterstützung unseres Projektes.

von Aleksandra, Elisa, Henriette, Zygmunt


SJ 24/25/2025-06-24

Biologieexkursion Leistungskurs Klasse 11

Wir fuhren am Montag, den 02.06.2025, mit dem Zug nach Bautzen. Dort stiegen wir in den Bus, welcher uns nach Holscha brachte. An der Bushaltestelle wartete Frau Wilke bereits auf uns. Nach weiteren 15 Minuten Fußmarsch erreichten wir den Fischereihof Kleinholscha. Dort begrüßte uns Frau Schröter von der Naturschutzstation Neschwitz. Nachdem wir unser Gepäck in den Zi...
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Wir fuhren am Montag, den 02.06.2025, mit dem Zug nach Bautzen. Dort stiegen wir in den Bus, welcher uns nach Holscha brachte. An der Bushaltestelle wartete Frau Wilke bereits auf uns. Nach weiteren 15 Minuten Fußmarsch erreichten wir den Fischereihof Kleinholscha. Dort begrüßte uns Frau Schröter von der Naturschutzstation Neschwitz. Nachdem wir unser Gepäck in den Zimmern verstaut hatten, war auch schon Zeit für das Mittagessen.  Es gab traditionell Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl. Nach dem Mittagessen trafen wir uns im Garten, um die Messgeräte für den Biologieunterricht auszuprobieren.  Dabei wurden unter anderem Temperaturen verschiedener Biotope untersucht. Danach übten wir die Pflanzenbestimmung. Allerdings schweiften wir schnell ab und bestimmten auch Tiere. Nach dem Abendessen berichtete uns dann Herr Sachsner einiges über die Lausitzer Fledermäuse. Doch auch die Praxis darf bei solch einer Exkursion nicht fehlen, weshalb wir außerdem auf Fledermaus-Beobachtungstour gingen. Das Highlight der Tour war die Sichtung dreier Wasserfledermäuse, welche am Schwarzwasser direkt neben uns vorbeiflogen.

Am Dienstag klingelten bereits um 5.30 Uhr die Wecker, denn wir mussten um 6 Uhr loslaufen, um an einer Vogelberingungsaktion teilnehmen zu können. Auf dem Weg erklärte uns Frau Schröter, woran man bestimmte Vogelstimmen erkennt. Vor Ort angekommen, begrüßte uns Dr. Nachtigall, der Leiter des Vogelschutzvereins. Direkt nach unserer Ankunft gab es auch schon etwas Spannendes zu sehen. Eine Kohlmeisenfamilie hatte sich in einem der Netzte verfangen. Wir durften zusehen, wie Herr Nachtigall zusammen mit anderen Freiwilligen die Vögel aus dem Netz befreite und sie zum Beringungspaltz brachte. Am Beringungsplatz sammelten sich bereits die Beutel, in denen die Vögel auf schonende Weise für eine kurze Zeit gefangen werden. Wir durften zuschauen, wie die Vögel von den Freiwilligen bestimmt, ausgemessen, gewogen, beringt und wieder freigelassen wurden. Einige von uns durften sogar selbst einen Vogel freilassen. Das Highlight der Vogelberingung war ein junger Eisvogel, welcher gerade erst seine Höhle verlassen hatte. Das war für uns alle ein einmaliges Erlebnis, welches uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.   Nach der Vogelberingung ging es wieder zurück zum Fischereihof, wo das Frühstück bereits auf uns wartete. Nach dem Frühstück war planschen angesagt, oder besser: eine ökologische Exkursion zum Schwarzwasser. Wir vermaßen den Fluss, bestimmten Pflanzen und Tiere, ermittelten die Wasserqualität mittels chemischer Experimente und schätzten abschließend die Qualität des Flusses ökologisch ein. Nach dem Abendessen schauten wir uns einen kurzen Film zu Tieren der Lausitzer Teich- und Heidelandschaft an und beobachteten anschließend beim abendlichen Lagerfeuer die Mücken der Region.

Am Mittwoch packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Neschwitzer Schloss. Dort wartete bereits eine Freiwillige auf uns, welche zurzeit ihr FÖJ bei der Vogelschutzstation bestreitet. Sie zeigte uns, wie man das Futter für die Tiere der Wildvogelauffangstation im Schloss zubereitet. Danach durften wir die Tiere füttern, ihr Wasser austauschen und die Käfige reinigen. Außerdem wurde uns erklärt, warum die Vögel in der Auffangstation sind und warum viele von ihnen nicht mehr ausgewildert werden können. Nach der Fütterung durften wir uns noch die Ausstellung zu den Lausitzer Wildvögeln und ihrem Schutz anschauen. Nach ein paar Runden Wildvogelmemorie gab es Mittagessen. Anschließend machten wir uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle. Frau Schröter fuhr freundlicherweise unser Gepäck zur Haltestelle und wartete dort auf uns. Nach drei aufregenden und lehreichen Tagen fuhren wir dann mit dem Zug zurück nach Hause.


SJ 24/25/2024-11-23

Deutsch-italienischer Erasmus+ Austausch

Sonntag, 03.11.2024
 
Der erste Tag – Willkommen in Görlitz!

Heute war endlich der Tag, auf den wir uns alle schon so lange gefreut haben – der Start unseres italienisch-deutschen Austauschprojekts! Pünktlich um 11:30 Uhr trafen unsere italienischen Gäste am Kaisertrutz in Görlitz ein, und das Wiedersehen w...
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Sonntag, 03.11.2024
 
Der erste Tag – Willkommen in Görlitz!

Heute war endlich der Tag, auf den wir uns alle schon so lange gefreut haben – der Start unseres italienisch-deutschen Austauschprojekts! Pünktlich um 11:30 Uhr trafen unsere italienischen Gäste am Kaisertrutz in Görlitz ein, und das Wiedersehen war herzlich. Nach einer langen Reise aus Italien wirkten sie zwar etwas müde, aber auch voller Vorfreude auf die kommenden Tage.

Nach der Begrüßung machten sich alle Schüler mit ihren Gastfamilien auf den Weg nach Hause, wo es erst mal eine kleine Stärkung gab. Es gab typisch deutsche Gerichte – von Schnitzel mit Kartoffeln bis hin zu Bratwurst mit Rührkartoffeln und Sauerkraut. Für viele der Italiener war das eine spannende kulinarische Erfahrung, und bei uns zu Hause wurde sogar um Nachschlag gebeten. Ein gutes Zeichen, oder?

Am Nachmittag stand ein gemeinsames Picknick im Stadtpark auf dem Plan. Jeder brachte etwas mit, von Kuchen bis zu Keksen, und so entstand schnell ein buntes Buffet, an dem alle zulangen konnten. Das Wetter spielte zum Glück mit, und wir genossen die Zeit zusammen im Freien. Einziger Punkt der unsere Stimmung trübte: Einige von uns hatten am Montag eine Matheklausur vor sich, und da hieß es leider, zwischendurch noch ein bisschen zu lernen. Die Italiener haben sich amüsiert und versucht, ein paar deutsche Begriffe aufzuschnappen.

Nach dem Picknick ging es dann ins City Center zum Bowlen. Das war ein echtes Highlight des Tages! Viele von uns waren schon länger nicht mehr bowlen, und es wurde jede Menge gelacht – gerade, wenn die Kugel bei einigen wieder mal den Weg ins Aus fand. Doch am Ende zählten sowieso eher die gemeinsamen Momente und die witzigen Fotos, die wir gemacht haben. Der ein oder andere Strike sorgte für lautstarken Jubel.

Zum Abschluss des Tages haben wir unseren Gästen noch ein bisschen von unserer Stadt gezeigt. Görlitz mit seinen historischen Gebäuden und der besonderen Atmosphäre beeindruckte die Italiener. Sie machten Fotos und stellten ein paar Fragen – was uns selbst wieder daran erinnerte, wie besonders unsere Heimatstadt eigentlich ist.

Gegen Abend fuhren wir dann alle zurück in die Gastfamilien. Dort gab es noch eine Kleinigkeit zu essen, und dann war es Zeit, sich für den nächsten Tag vorzubereiten. Schließlich wartete neben dem aufregenden Austausch auch die Matheklausur auf uns… Nicht die perfekte Kombination, aber hey – so ein bisschen Abenteuer muss sein!

Ein spannender erster Tag ging zu Ende, und wir freuen uns schon darauf, was die kommenden Tage bringen werden. Der Austausch hat gerade erst begonnen, und wir sind sicher, dass wir mit unseren Freunden aus Italien eine unvergessliche Woche erleben werden.

Montag, 04.11.2024
 
Der zweite Tag unseres italienisch-deutschen Austauschprojekts startete pünktlich zum Schulbeginn – um 7:45 Uhr  vor dem Haus Anne.
Als Erstes stand ein kleiner Rundgang durch unsere Schulgebäude auf dem Programm. Dabei gab es für die Italienerinnen, aber auch für uns Görlitzerinnen Neues zu lernen. Das Highlight des Rundgangs war jedoch der Aufstieg auf den Turm des Augustums. Oben angekommen, wurden wir trotz trüber Wolken mit einer einmaligen Aussicht über die Stadt belohnt. Die Italiener waren begeistert und wir auch -  denn auf den Turm kommt man ja nicht alle Tage.

Um uns alle nach der frischen Morgenluft wieder aufzuwärmen und unseres gutes Gruppengefühl zu erneuern, haben wir ein paar Ice-Breaking-Spiele gespielt. Von lustigen Fragen bis hin zu kleinen Spielen war alles dabei, und schnell waren wir alle wieder in bester Stimmung. Für die deutschen Schülerinnen und Schüler stand danach die gefürchtete Matheklausur an – nicht gerade der Lieblingsmoment des Tages! Während wir in der Prüfung über Zahlen und Formeln schwitzten , hatten die italienischen Gäste die Möglichkeit, in den Deutschunterricht zu schnuppern. Dort warteten echte deutsche Spezialitäten zum Probieren auf sie, und sie spielten sogar ein kleines Theaterstück vor.

Nach dem Unterricht und der gescheiterten Matheklausur ging es für uns alle gemeinsam zur Nikolaikirche und zum Nikolaifriedhof. Gerade weil die Kirche oft geschlossen ist, war es sehr interessant, einen Blick hineinzuwerfen. Danach haben wir passend einige deutschen Herbstgedichte gelesen und sind danach durchgefroren zurück zur Schule gegangen. Um den Nachmittag sportlich abzurunden, spielten wir noch ein paar Runden Volleyball – Alle waren mit viel Energie und Motivation dabei !

Den Abend verbrachten alle in ihren Gastfamilien und gestalteten ihn individuell. Einige von uns lernten, wie man frische Pasta zubereitet, und halfen mit Begeisterung in der Küche . Andere ließen den Tag bei ein paar Runden UNO ausklingen. Ein ereignisreicher Tag, um die ersten Eindrücke von Görlitz zu bekommen :)

Dienstag, 05.11.2024

Am dritten Tag mit unseren römischen Austauschschülern besuchten wir einige Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Görlitz.
Wir begannen mit dem alten Kaufhaus, an welchem wir uns kurz vor neun trafen. Paulina stellte uns dieses etwas näher vor. Dabei wurde sie durch eine Führung von Frau Stephan ergänzt. Im Inneren des Gebäudes erfuhren wir über seine strahlende Vergangenheit. Für einige Schüler war es nicht leicht, sich vorzustellen, dass dieses verlassen scheinende Gebäude einst ein beliebter, sozialer Treffpunkt war. Auch malte uns Frau Stephan eine mögliche  strahlende Zukunft für das Kaufhaus vor. Doch ob es bald eine Wiedereröffnung geben wird und das Gebäude den alten Ruhm zurückerlangen wird, blieb ungewiss. Nach knapp einer Stunde mussten wir weiter. Wir hatten noch viel vor.

So ging es als Nächstes zum Ratsarchiv. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Archivs und die Beziehungen zwischen Görlitz und Italien in der Vergangenheit. Siegfried Hoche, der Ratsarchivar, welcher uns das Archiv vorstellte, zeigte uns sogar eine alte päpstliche Urkunde, die vom Vatikan nach Görlitz geschickt wurde. Im Ratsarchiv hätte man sich sicher noch viele Tage aufhalten können, doch wir wollten unseren Gästen auch die anderen Seiten von Görlitz zeigen.

Daher ging es nach ungefähr einer Stunde weiter zu einem Vortrag von Vincent über die Funktion von Görlitz als Drehort, auch "Görliwood" genannt. Einige Filme, in denen Görlitz als Drehort diente, wie zum Beispiel "Goethe!", waren auch unseren römischen Gästen bekannt. Überraschend war es für viele, dass in Görlitz über 120 Filme gedreht wurden.

Darauf folgte ein Vortrag von Conny über die Peterskirche, die wir uns dann genauer angesehen haben. Die imposante Sonnenorgel beeindruckte uns besonders. Nach der Peterskirche hatten wir Mittagspause und haben uns eine Bratwurst mit echtem Görlitzer Senf schmecken lassen. Gestärkt ging es weiter zum Heiligen Grab, wo Julie uns einen kleinen Vortrag hielt.
Anschließend erkundeten wir in kleinen Gruppen selbstständig die Umgebung und genossen die wärmende Sonne an diesem kalten Novembertag und die Aussicht auf die Stadt vom Ölberg. Nach dem Heiligen Grab ging es noch zum Kaisertrutz mit einem Vortrag von Sascha und als Abschluss der Stadtbesichtigung zur Synagoge auf der Otto- Müller- Straße.

Zurück in der warmen Schule schauten wir uns mit kleinen Snacks den Film „Grand Budapest Hotel“ an, der unter anderem in Görlitz gedreht wurde. Wir erkannten so manche Orte wieder. Die römischen Schüler kannten Görlitz nun viel besser. Nach dem Film war der offizielle Teil des Tages vorbei und wir teilten uns in kleine Gruppen auf. So gab es eine Gruppe, in der die Italiener für die Deutschen gekocht haben, und eine andere, welche gemeinsam zu McDonalds ging, um die Unterschiede dieses Restaurants in beiden Ländern festzustellen.
Schließlich ging jeder mit zahlreichen Eindrücken von Görlitz ins Bett. So endete der dritte Tag unseres Erasmus+ Projektes in Görlitz.

Mittwoch, 06.11.2024

Heute war der vierte Tag mit unseren italienischen Gästen, und wir hatten das Glück, einen herrlichen Herbsttag zusammen zu verbringen. Pünktlich kurz vor neun trafen wir uns am Bahnhof, um unsere Reise nach Hagenwerder anzutreten. Dort angekommen, begaben wir uns auf einen malerischen Spaziergang durch die farbenfrohe Landschaft, die uns direkt zum imposanten Schaufelradbagger führte.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung erhielten wir alle leuchtend gelbe Helme, und dann ging es los! Auf dem Bagger erhielten wir faszinierende Einblicke in den einstigen mühsamen Arbeitsalltag und den Kohleabbau in Görlitz. Besonders verblüffend war die Tatsache, dass in die Schaufel des größten Baggers, der hier im Einsatz war, ein ganzer Trabant Platz finden würde – eine echte Überraschung für uns!

Unsere Entdeckungsreise führte uns anschließend weiter zum Berzdorfer See. Am Hafen lauschten wir drei spannenden Vorträgen – über den See, die Landeskrone und die traditionsreiche Landskronbrauerei. Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof und warteten gespannt auf den Zug nach Görlitz, wo wir in der Mittagspause die Möglichkeit hatten, uns kulinarisch zu verwöhnen.

Die Gruppe teilte sich auf: Während die eine Hälfte das „Kochwerk“ besuchte und sich an köstlichem, veganem Essen labte, steuerten die anderen „Doris“ an, einen kleinen Foodtruck am Dicken Turm, wo es deftige Bratwürste, knusprige Pommes und herzhafte Buletten gab.
Gestärkt und voller Energie machten wir uns auf den Weg zur Lebensschule von Frau Gelke. Dort erwarteten uns kreative Stunden beim Plätzchenbacken und Fröbelsterne basteln. Doch das war noch nicht das Ende unseres Abenteuers! Weiter ging es mit dem Bus nach Königshain, wo eine kleine Wanderung zum Hochstein auf uns wartete. Oben angekommen, wurden wir herzlich mit einer Auswahl an frischen Snacks – darunter knackigem Gemüse und leckeren Aufstrichen – empfangen. Wir setzten uns gemütlich ans Lagerfeuer, rösteten Knüppelteig und genossen die wohlige Wärme des Feuers.

Am Ende dieses erlebnisreichen Tages holten uns schließlich unsere Eltern ab. Es war ein Tag voller unvergesslicher Momente und neuer Eindrücke – ein wahrer Herbsttraum, den wir gemeinsam erlebten!
 
Donnerstag, 07.11.2024

Am Donnerstag begann unser vorletzter Tag mit einem Treffen am Bahnhof, voller Vorfreude auf unser gemeinsames Abenteuer in Dresden. Ohne Zwischenfälle erreichten wir Dresden-Neustadt und machten uns direkt auf den Weg zu den berühmten Brühlschen Terrassen. Hier startete unser Höhepunkt des Tages: eine spannende Stadtrallye.

Die Rallye hatte es in sich – sie forderte nicht nur unsere Orientierung, sondern auch die Kreativität und Kommunikationsfähigkeiten der italienischen Gäste heraus, die fleißig ihr Deutsch übten. Der Clou war, dass jeder von uns zu Beginn einen Apfel und ein Ei erhielt, mit dem Ziel, diese innerhalb von zwei Stunden so weit wie möglich einzutauschen.

Nach der Rallye gönnten wir uns eine kleine Stärkung und führten unsere Austauschschüler anschließend auf eine Erkundungstour jenseits der bekannten Altstadtpfade. So bekamen sie einen umfassenden Eindruck von Dresdens vielseitigem Charme, von versteckten Gassen bis hin zu lebhaften Plätzen voller Geschichte und Leben.

Doch gegen 16 Uhr neigte sich unser aufregender Ausflug dem Ende zu. Wir bestiegen den Zug zurück, erfüllt von neuen Eindrücken und Begegnungen. Der Abend wurde dann entspannt in den Gastfamilien verbracht, wo wir den Tag ausklingen und die Erlebnisse Revue passieren ließen.

Freitag, 08.11.2024

 
Am Freitag, dem letzten Tag des Austauschs, nahte sich alles dem Abschied. Am Vormittag erstellten alle Austauschpaare einen Podcast zu einer ausgewählten Sehenswürdigkeit oder einem Ort und wir sahen uns gemeinsam alle Produkte an. Natürlich werteten wir die Stadtrallye vom Vortag in Dresden aus und das Gewinnerteam wurde verkündet.

Zum Mittagsessen ging es gemeinsam in ein veganes Restaurant, denn wir wollten noch möglichst viel Zeit zusammen verbringen. Die Stunden danach konnten wir alle individuell verbringen. Jedoch blieben wir alle zusammen und spazierten durch die Stadt und in das in der andere Lädchen.. Wir nutzten die Zeit und hatten noch einmal viel Spaß in der Gruppe, bevor wir uns verabschieden mussten.  16:00 Uhr holten wir die Koffer der italienischen Schüler in der Schule ab und gingen zum Kaisertrutz, wo wir kurz auf den Bus warteten. Schnell war das Gepäck eingeladen und mit vielen Tränen und Emotionen verabschiedeten wir uns voneinander. Somit ging nicht nur der Tag, sondern auch eine einzigartige Erfahrung und ein aufregendes Erlebnis zu Ende.

Paulina Rajewska, Sascha Mertsch, Anna Mörbe, Cornelia Marszal, Julie Wiesner, Aurelie Heidrich, Elina Haymerle, Matteo Rißmann, Linus Blana, Klara Müller, Felicitas Weiß, Vincent Reichel

Das Projekt wurde aus Mitteln des Programms Erasmus+ finanziert. 


 


SJ 24/25/2024-09-29

Klasse 6b beim Einkaufen auf dem Markt in Zgorzelec

Am Donnerstag, den 20.September 2024 unternahmen der Schüler der Klasse 6b mit ihrer Polnischlehrerin Frau Kaminska-Bojar einen spannenden und äußerst lehrhaften Ausgang zum polnischen Markt. Bewaffnet mit ihrem frisch gelernten Polnisch, einer Menge von polnischen Złotys und guter Laune, machten sie sich auf die Jagd nach Schnäppchen und landeten mitten im Sprachabenteuer...
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von Klasse 6b

Am Donnerstag, den 20.September 2024 unternahmen der Schüler der Klasse 6b mit ihrer Polnischlehrerin Frau Kaminska-Bojar einen spannenden und äußerst lehrhaften Ausgang zum polnischen Markt. Bewaffnet mit ihrem frisch gelernten Polnisch, einer Menge von polnischen Złotys und guter Laune, machten sie sich auf die Jagd nach Schnäppchen und landeten mitten im Sprachabenteuer.

Bereits am erstan Stand zeigte sich, „Dzień dobry” geht immer. Die freundlichen Verkäufer schienen sichtlich erfreut, dass unsere Schüler so gut Polnisch sprechen und verstehen. Armin, Greta und Rosalie trugen stolz eine schwere Tasche voll von frischem Obst und Gemüse. Hermine und Emmiliana fanden auch Käsespezialitäten und entdeckten, dass 5 Złoty für ein köstliches Pfannkuchen reichen. Nach einer von „dziękuję” und „proszę” determinierten Stunde ging es dann mit einem Lächeln zurück zur Schule. Zusammengefasst: Die Schüer der 6b haben nicht nur ihre Einkaufstaschen mit leckeren Produkten gefüllt, sondern auch ihre Polnischkenntnisse auf manchmal chaotische, aber auf jeden Fall interessante Weise erweitert.

von Klasse 6b