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Schuljahr 2026/2027/2026-09-25

Kraków – fünf Tage zwischen Geschichte, Kultur und kleinen Abenteuern

Studienreise der Leistungskurse Biologie und Polnisch vom 31. August bis 4. September 2026

Fünf Tage Kraków, ein volles Programm, jede Menge Geschichte – und erstaunlich viele Treppen. Die Leistungskurse Biologie und Polnisch machten sich Ende August auf den Weg, um Kraków ganz unmittelbar kennenzulernen. Dabei gab es viel zu entdecken, manches ...
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Studienreise der Leistungskurse Biologie und Polnisch vom 31. August bis 4. September 2026

Fünf Tage Kraków, ein volles Programm, jede Menge Geschichte – und erstaunlich viele Treppen. Die Leistungskurse Biologie und Polnisch machten sich Ende August auf den Weg, um Kraków ganz unmittelbar kennenzulernen. Dabei gab es viel zu entdecken, manches zu bestaunen und zwischendurch auch das eine oder andere kleine Abenteuer.


Montag – Anreise mit Hindernissen und Geschichte unter der Erde

Schon die Anreise hatte es in sich. Unser Zug musste aufgrund eines Unfalls einen Umweg nehmen und konnte deshalb nicht wie geplant über Legnica fahren. Kurzzeitig war also Improvisation gefragt. In Wrocław gelang es uns schließlich, einen anderen Zug nach Kraków zu erreichen. Bequem war die Weiterfahrt allerdings nicht unbedingt – die Strecke wurde größtenteils im Stehen bewältigt. Damit war das erste Reiseabenteuer schon vor der eigentlichen Ankunft geschafft.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es direkt zum Krakauer Marktplatz und anschließend ins unterirdische Museum des Krakauer Mittelalters. Dort tauchten wir buchstäblich in die Geschichte der Stadt ein. Die interaktiven Stationen machten das Mittelalter greifbar und zeigten, dass Geschichte durchaus mehr sein kann als Jahreszahlen und staubige Vitrinen. Besonders beliebt war eine Station, an der man sein Gewicht in verschiedenen historischen Maßeinheiten bestimmen konnte – eine durchaus wichtige Frage, wenn man wissen möchte, wie schwer man im Mittelalter gewesen wäre.

Nach diesem ersten intensiven Tag blieb am Abend Zeit, Kraków auf eigene Faust zu erkunden.


Dienstag – Königsweg, Wawel und ganz viel Kraków

Am Dienstag lernten wir Kraków bei einer Führung noch intensiver kennen. Der Weg führte über den Königsweg, den Marktplatz und durch das Universitätsviertel. Überall begegneten uns historische Gebäude und Kirchen, die einen Eindruck davon vermittelten, wie stark die Geschichte das heutige Stadtbild prägt.

Anschließend ging es zum Wawel, einem der Wahrzeichen Krakóws. Die Burganlage beeindruckte nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch durch ihre Architektur und die Aussicht über die Stadt. Gerade diese Verbindung von Geschichte, Baukunst und Gegenwart machte den Besuch besonders eindrucksvoll.

Überhaupt gehörte die Architektur zu den Dingen, die vielen besonders im Gedächtnis blieben. Die zahlreichen Kirchen und historischen Gebäude wirkten nicht wie einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern als Teil eines Stadtbildes, das über Jahrhunderte gewachsen ist und bis heute erstaunlich gut erhalten scheint.

Nach dem offiziellen Programm blieb wieder Zeit für eigene Erkundungen – schließlich sollte Kraków nicht nur besichtigt, sondern auch erlebt werden.


Mittwoch – Kazimierz und Schindlers Fabrik

Der Mittwoch führte uns nach Kazimierz, in das historische jüdische Viertel Krakóws. Synagogen, Friedhof, Markt und die Szeroka-Straße eröffneten einen Einblick in die jüdische Geschichte und Kultur der Stadt. Besonders interessant war dabei die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Es ging nicht nur um eine längst vergangene Geschichte, sondern auch um Religion, Tradition und jüdisches Leben heute.

Und natürlich wurde auch in den Synagogen nach Sitzplätzen Ausschau gehalten – schließlich war das nach zwei Tagen voller Besichtigungen inzwischen fast eine eigene Disziplin.

Am Nachmittag stand Schindlers Fabrik auf dem Programm. Hier wurde die Geschichte noch einmal auf eine ganz andere Weise erfahrbar. Die Ausstellung rückte nicht nur große historische Ereignisse in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Schicksale einzelner Menschen. Dadurch wurde die Geschichte Krakóws während der deutschen Besatzung für viele besonders greifbar und nachdenklich stimmend.

Dieser Besuch gehörte deshalb für viele zu den eindrucksvollsten Momenten der Reise.


Donnerstag – Ab in die Tiefe: Wieliczka

Am Donnerstag ging es schließlich aus der Stadt hinaus und unter die Erde. Ziel war das Salzbergwerk Wieliczka. Schon die Fahrt dorthin mit Straßenbahn und Bus zeigte erneut: Öffentlicher Nahverkehr kann eine Reise durchaus bereichern – zumindest um ein wenig Spannung.

Was uns in Wieliczka erwartete, war allerdings weit mehr als ein gewöhnliches Bergwerk. Tief unter der Erde entstand über Jahrhunderte eine eigene Welt aus Salz: mit gewaltigen Kammern, Kapellen, Seen und Skulpturen. Für viele wirkte das Bergwerk tatsächlich wie eine unterirdische Stadt oder die Kulissen vom „Herr der Ringe“.

Besonders beeindruckend war die schiere Größe der Anlage und die Vorstellung, wie viel Arbeit hinter diesem Ort steckt. Und dann gab es noch eine unerwartete Überraschung: Das Mittagessen wurde ebenfalls unter Tage serviert und konnte kulinarisch durchaus mit den Restaurants über der Erde mithalten.

Damit war Wieliczka für viele nicht nur der tiefste, sondern auch einer der Höhepunkte der gesamten Reise.


Freitag – Kunst zum Abschluss und zurück nach Hause

Am letzten Tag stand noch das Czartoryski-Museum mit der Dame mit Hermelin von Leonardo da Vinci auf dem Programm. Dann hieß es Abschied nehmen. Mit dem Zug ging es über Legnica zurück nach Zgorzelec – diesmal hoffentlich ohne ungeplante Umwege.


Was bleibt?

Fünf Tage reichen natürlich nicht aus, um eine Stadt wie Kraków vollständig kennenzulernen. Aber sie reichen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie eng Geschichte, Kultur und heutiges Leben hier miteinander verbunden sind.

Besonders die unterschiedlichen Perspektiven machten die Reise aus: Wir bewegten uns durch das mittelalterliche Kraków, lernten die jüdische Geschichte und Kultur von Kazimierz kennen, setzten uns mit den Schicksalen der Krakauer Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs auseinander, bestaunten den Wawel und die zahlreichen Kirchen und fanden uns schließlich tief unter der Erde in einer Welt aus Salz wieder.

Dabei war es gerade die Mischung aus Lernen und Erleben, die die Reise besonders machte. Geschichte fand nicht nur in Museen statt, sondern auf Straßen, Plätzen und in Gebäuden, die wir selbst betreten konnten. Kraków wurde dadurch zu einem Ort, an dem Unterricht plötzlich ziemlich weit weg von Klassenzimmer und Tafel stattfand.

Und auch die gemeinsamen Abende gehörten zu dieser Reise. An der Weichsel blieb nach den langen Tagen Zeit, zusammenzusitzen, zu spielen, sich auszutauschen und die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen. Diese gemeinsamen Momente waren vielleicht weniger spektakulär als der Wawel oder das Salzbergwerk, für das Miteinander aber mindestens genauso wichtig. Und wann hat sonst die Möglichkeit, um 23:00 Uhr mit einem Roller durch die wunderschön beleuchtete Stadt zu fahren?

Und so bleiben am Ende nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, sondern auch die kleinen Dinge: die Suche nach Sitzplätzen, lange Fußwege, die unfreiwillige Stehplatzfahrt nach Kraków, ein Katzen-Café, das Mittagessen unter der Erde – und viele gemeinsame Abende an der Deichsel.

Am Ende waren wir vielleicht etwas müde, vermutlich ein wenig überlaufen von Eindrücken – aber vor allem um viele Erfahrungen reicher. Kraków hat uns Geschichte nicht nur erzählt, sondern erleben lassen. Dafür möchten wir uns auch bei der Sanddorf-Stiftung bedanken, die dank der finanziellen Unterstützung die Reise möglich gemacht hat.


SJ 2025/2026/2026-07-14

Von Rittern, Freiheit und Möwen – Abschlussfahrt der 10b nach Danzig

Gemeinsam mit unserem Klassenleiterteam, Frau Kamińska-Bojar und Herrn Siegel, verbrachten wir die letzte Schulwoche in Danzig. Die Stadt begeisterte uns nicht nur mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, sondern bot uns auch die Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben und die letzten gemeinsamen Momente zu genießen. 


Sonntag – Ankommen ...
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von Klasse 10b

Gemeinsam mit unserem Klassenleiterteam, Frau Kamińska-Bojar und Herrn Siegel, verbrachten wir die letzte Schulwoche in Danzig. Die Stadt begeisterte uns nicht nur mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, sondern bot uns auch die Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben und die letzten gemeinsamen Momente zu genießen. 


Sonntag – Ankommen zwischen Geschichte und Möwen
Nach einer langen und heißen Busfahrt (Klimaanlage hat uns gerettet) erreichten wir am Sonntagnachmittag endlich unser Ziel: Danzig. Nach dem Einchecken im Hotel hieß es erst einmal Zimmer beziehen, Koffer auspacken und herausfinden, wer wohl das bequemste Bett erwischt hat. Beim gemeinsamen Abendessen stärkten wir uns für die kommenden Tage. Den Abend noch für einen ersten Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt. Zwischen historischen Häusern, Kopfsteinpflaster und neugierigen Möwen wurde schnell klar: Diese Stadt hat einiges zu bieten.


Montag – Auf den Spuren des alten Danzigs
Der Montag stand ganz im Zeichen des historischen Danzigs. Gemeinsam erkundeten wir den berühmten Königsweg, bestaunten prächtige Gebäude und besichtigten die imposante Marienkirche. Dabei erfuhren wir viel über die bewegte Geschichte der Stadt, in der seit Jahrhunderten Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationen zusammenlebten.

Besonders spannend wurde es bei der Stadtrallye. In kleinen Gruppen machten wir uns auf die Suche nach kniffligen Aufgaben und versteckten Details. Dabei entstanden nicht nur kreative Lösungen, sondern auch die eine oder andere Diskussion darüber, wo es denn nun wirklich langgeht. Am Nachmittag blieb genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken, Souvenirs zu kaufen oder einfach ein Eis zu genießen – natürlich streng wissenschaftlich getestet.


Dienstag – Geschichte zum Anfassen
Am Dienstag beschäftigten wir uns mit einem ernsten Kapitel der Geschichte. Zunächst besuchten wir die Polnische Post, deren Verteidigung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Symbol des polnischen Widerstands gilt. Anschließend ging es zur Westerplatte, dem Ort, an dem der deutsche Überfall auf Polen begann.

Die historischen Orte machten die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs greifbar und sorgten für nachdenkliche Gespräche. Am Nachmittag konnten wir die Eindrücke etwas verarbeiten und die Freizeit individuell gestalten. Einige zog es noch einmal in die Altstadt, andere genossen einfach das sommerliche Wetter – ganz ohne Geschichtsbuch, aber mit jeder Menge guter Laune.


Mittwoch – Wege zur Freiheit und ein Hauch von Ostsee
Der Mittwoch führte uns ins Europäische Zentrum Solidarność. Dort erfuhren wir, wie die Solidarność-Bewegung dazu beitrug, den Weg zur Demokratie in Polen und schließlich in Europa mitzugestalten. Die moderne Ausstellung zeigte eindrucksvoll, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist.

Am Nachmittag wechselten wir von der Geschichte ans Meer. In Sopot spazierten wir über die berühmte Seebrücke, bevor wir auch Gdynia erkundeten. Zwischen Strand, Hafen und Ostseeluft blieb genügend Zeit für Fotos, gemeinsame Gespräche und natürlich den obligatorischen Versuch, möglichst elegant über den Sand zu laufen – was nicht jedem gelang.


Donnerstag – Ritterburg zum Abschluss
Bevor es wieder nach Hause ging, erwartete uns noch ein echtes Highlight: die Marienburg. Die gewaltige Backsteinburg beeindruckte mit ihren mächtigen Mauern und ihrer langen Geschichte. Beim Rundgang fühlten sich manche fast wie Ritter oder Burgfräulein – nur die Rüstung hätte bei den sommerlichen Temperaturen vermutlich niemand freiwillig angezogen.

Anschließend traten wir die Heimreise an. Im Gepäck hatten wir nicht nur Souvenirs, sondern vor allem viele neue Eindrücke, spannende Einblicke in die deutsch-polnische Geschichte und zahlreiche gemeinsame Erinnerungen, über die im Bus auf der Rückfahrt noch lange gelacht wurde.


Die Abschlussfahrt nach Danzig war eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur, Gemeinschaft und jeder Menge schöner Erlebnisse. Sie hat uns gezeigt, wie wichtig Freiheit, Demokratie und das Miteinander verschiedener Kulturen sind – und dass Klassenfahrten oft genau dort die schönsten Geschichten schreiben, wo sie gar nicht geplant waren.

Wir bedanken uns herzlich bei der Sanddorf-Stiftung, die dank der finenziellen Unterstützung diese Reise ermöglicht hat. 

von Klasse 10b


SJ 2025/2026/2026-07-14

Fünf Tage Natur, Berge und jede Menge Schritte – unsere Exkursion ins Riesengebirge

In diesem Jahr machte sich unsere Klasse 8b auf den Weg ins polnische Riesengebirge. Im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts in Geografie und Biologie erkundeten wir eine einzigartige Landschaft mitten in Europa. Begleitet wurden wir von unserem Klassenleiter Herrn Drewniacki und Frau Lach. Bei den Wanderungen führte uns außerdem der erfahrene Bergführer Herr Paczos si...
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von Klasse 8b

In diesem Jahr machte sich unsere Klasse 8b auf den Weg ins polnische Riesengebirge. Im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts in Geografie und Biologie erkundeten wir eine einzigartige Landschaft mitten in Europa. Begleitet wurden wir von unserem Klassenleiter Herrn Drewniacki und Frau Lach. Bei den Wanderungen führte uns außerdem der erfahrene Bergführer Herr Paczos sicher durch die Berge.

Montag – Ankommen, lernen und die erste Wanderung
Kaum in Jelenia Góra angekommen, ging es schon los: Im Bildungszentrum des Riesengebirge-Nationalparks erfuhren wir viel über die Tier- und Pflanzenwelt sowie über die spannende Geschichte dieser besonderen Grenzregion zwischen Polen, Tschechien und Deutschland.

Am Nachmittag stand die erste Wanderung zur Burg Kynast auf dem Programm. Der Aufstieg brachte einige von uns zwar ordentlich ins Schwitzen, doch oben angekommen wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Natürlich durfte auch das obligatorische Klassenfoto nicht fehlen – auch wenn vorher erst einmal alle wieder zu Atem kommen mussten.

Dienstag – Wandern statt Jammern
Der Dienstag war der sportlichste Tag der Woche. Eigentlich sollten wir zu den Schneegruben wandern. Da diese derzeit renoviert werden, führte unsere Tour um das Gebiet herum. Das bedeutete zwar eine etwas andere Strecke, aber genauso viele schöne Ausblicke.

Unterwegs lernten wir viel über die Landschaft und die besondere Natur des Riesengebirges. Es wurde viel gelacht, erzählt und natürlich gefragt: „Wie weit ist es eigentlich noch?“ Die Antwort lautete gefühlt immer: „Nicht mehr weit.“ Am Ende waren wir zwar ziemlich müde, aber auch ein bisschen stolz auf das, was wir geschafft hatten.

Mittwoch – Forschen macht hungrig
Am Mittwoch wurde es wissenschaftlich. Gemeinsam mit Frau Tiebel beschäftigten wir uns in Gruppen mit dem Thema Wasser. Wir untersuchten den Fluß Wrzosówka, beobachteten die Natur und erfuhren, warum Wasser für das Leben im Nationalpark so wichtig ist.

Für die wohl leckerste Motivation der Woche sorgte Frau Korman: Sie brachte eine riesige Wassermelone mit. Nach den Untersuchungen schmeckte die süße Erfrischung besonders gut – wahrscheinlich war sie schneller verschwunden, als man „Wasserkreislauf“ sagen konnte.

Donnerstag – Hitze? Kein Problem!
Eigentlich sollte es nach Karpacz und anschließend auf die Schneekoppe gehen. Doch wegen der hohen Temperaturen wurde das Programm kurzfristig geändert. Stattdessen wanderten wir zum Zackenfall.

Auch wenn wir den höchsten Gipfel des Riesengebirges diesmal nicht erreichten, lohnte sich die Tour auf jeden Fall. Das Rauschen des Wasserfalls sorgte für eine angenehme Abkühlung, und viele nutzten die Gelegenheit für schöne Fotos. Manchmal entstehen die besten Erlebnisse eben dann, wenn man spontan umplanen muss. Und die Schneekoppe muss noch warten.

Freitag – Abschied vom Riesengebirge
Bevor es wieder nach Hause ging, besuchten wir noch einmal die Ausstellung im Bildungszentrum des Riesengebirge-Nationalparks. Jetzt konnten wir viele Dinge wiedererkennen, die wir in den vergangenen Tagen selbst entdeckt hatten.

Mit vielen neuen Eindrücken, jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse und vermutlich tausenden gelaufenen Schritten machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Die Exkursion zeigte einmal mehr, dass Unterricht nicht immer im Klassenzimmer stattfinden muss. Zwischen Bergen, Wäldern und Wasserfällen lernt es sich manchmal sogar besonders gut – auch wenn der Muskelkater am nächsten Tag daran erinnerte. 

Wir bedanken und bei der Sanddorf-Stiftung für die finanzielle Unterstützung dieser Fahrt. 

von Klasse 8b


SJ 2025/2026/2026-07-05

Alpenexkursion 2026

Die Alpenexkursion war eine unvergessliche Erfahrung, bei der wir nicht nur die beeindruckende Bergwelt kennenlernen, sondern auch viele persönliche Herausforderungen meistern konnten. Während der Woche bestiegen wir zahlreiche Berge und legten viele Kilometer sowie insgesamt rund 4600 Höhenmeter zurück. Auch wenn manche Aufstiege anstrengend waren, erreichten wir mit gegens...
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von Simon und Josias

Die Alpenexkursion war eine unvergessliche Erfahrung, bei der wir nicht nur die beeindruckende Bergwelt kennenlernen, sondern auch viele persönliche Herausforderungen meistern konnten. Während der Woche bestiegen wir zahlreiche Berge und legten viele Kilometer sowie insgesamt rund 4600 Höhenmeter zurück. Auch wenn manche Aufstiege anstrengend waren, erreichten wir mit gegenseitiger Motivation und Teamgeist jedes Ziel.

Besonders beeindruckend waren die wunderschönen Ausblicke auf die Berge, Täler und Seen. Die gute Unterkunft, das leckere Essen und das schöne Wetter machten die Woche zusätzlich zu einem besonderen Erlebnis. Auch die gemeinsamen Abende mit vielen lustigen Momenten stärkten den Zusammenhalt in der Gruppe. Insgesamt war die Exkursion eine tolle Erfahrung, an die wir uns noch lange erinnern werden.

von Simon und Josias


SJ 2025/2026/2026-04-12

Himbeerhelden auf dem polnischen Markt

Freitag, der 26. September 2025, war kein normaler Schultag – die Klasse 6b machte einen Einkaufs-Abenteuer-Ausflug nach Polen. Das Ziel: der Markt. Die Mission: Gemüse, Obst und natürlich Spaß.

Schon am Anfang hörte man überall: „Dzień dobry” und „Ile to kosztuje?” – unsere Lehrerin Frau Kaminska-Bojar war begeistert, dass ...
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von Klasse 6b

Freitag, der 26. September 2025, war kein normaler Schultag – die Klasse 6b machte einen Einkaufs-Abenteuer-Ausflug nach Polen. Das Ziel: der Markt. Die Mission: Gemüse, Obst und natürlich Spaß.

Schon am Anfang hörte man überall: „Dzień dobry” und „Ile to kosztuje?” – unsere Lehrerin Frau Kaminska-Bojar war begeistert, dass wir unser Polnisch in der echten Welt ausprobierten. Und das Beste: Die Verkäufer verstanden uns tatsächlich.

Eine freundliche Verkäuferin war so beeindruckt von unseren Sprachkünsten (oder vielleicht einfach von unserem Charme), dass sie uns zwei Körbchen voller frischer, superleckerer Himbeeren schenkte. Wir fühlten uns wie Sprachhelden – oder besser gesagt: Himbeerhelden!

Nach so viel Polnisch-Training brauchten wir dringend etwas Süßes. Also ging es weiter zur Bäckerei. Dort roch es so gut, dass niemand widerstehen konnte, also kauften wir viele leckere Kekse – reine Glücksenergie und ein perfektes Ende für unseren Tag.

Mit vollen Einkaufstaschen kehrten wir müde, aber glücklich zur Schule zurück. Es war ein Tag voller Lachen, Lernen und leckerer Überraschungen.

von Klasse 6b


SJ 24/25/8460-09-28

Alpenexkursion 2025 - Unser Tagebuch

1. Tag – Samstag, 14.06.

Start 6.12 Uhr Bahnhof Görlitz und dann über Dresden – Hof – München – Innsbruck – Imst nach Stillebach im Pitztal – Ankunft 19.10 Uhr – Schnell geht anders – preiswert nur so 😊

 

2. Tag - Sonntag, 15.06.

St. Leonhard im Pitztal. Es is...
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von Lena, Agnes, Friederike, Cäcilia, Greta, Johanna & Paye

1. Tag – Samstag, 14.06.

Start 6.12 Uhr Bahnhof Görlitz und dann über Dresden – Hof – München – Innsbruck – Imst nach Stillebach im Pitztal – Ankunft 19.10 Uhr – Schnell geht anders – preiswert nur so 😊

 

2. Tag - Sonntag, 15.06.

St. Leonhard im Pitztal. Es ist 7:30 Uhr, die Sonne scheint und die Alpen rufen – ebenso wie Herr Schnabel zum Frühstück. Allerdings wurden wir nicht laut genug gerufen, sodass wir 20 Minuten zu spät kamen. Egal – Doris, unsere Gastgeberin, hatte zum Glück noch genug Äpfel und Brotscheiben übrig.

Um 9:00 Uhr wanderten wir pünktlich – wie die Deutschen eben sind – fröhlich los. Auf dem Weg zur Arzler Alm lachte uns NOCH die Sonne ins Gesicht, ebenso wie sämtliche Kühe und Kälber, die braune Flecken auf der Wiese hinterließen. Die Straße überquerend, begrüßte uns „Doris 2.0“, die uns etwa eine Stunde später auch oben auf der Alm empfing.

Dort füllten wir uns schweren Atems die Flaschen am Brunnen auf, wobei auch ein paar Tropfen auf dem ein oder anderen landeten. Da es warm war, machte uns das nichts aus, und schnell waren wir schlafend im Gras verschwunden – die Kuhglocken als Schlaflied. Nach 20 Minuten mussten wir uns allerdings wieder erheben, da uns der Gipfel wohl bereits erwartete.

Die Hitze erwies sich als etwas zu dominant, was den Aufstieg erschwerte. Zu unserer Erlösung kam dann der Gletscherbach, in dem sich jeder einmal abkühlen konnte. Einige Höhenmeter später erblickten wir endlich das langersehnte Ziel: das Gipfelkreuz des Rappenkopfes.

Zu unserer Enttäuschung war das Gipfelbuch leider bereits komplett gefüllt. Deshalb unterschrieben wir Wandermädels alle auf einem separaten Papier und mussten sogar noch ein kleines Gedicht verfassen. Auch die nepalesischen Flaggen von Frau Götz fanden ihren Platz und machten den nun zugezogenen Himmel doch noch etwas heiterer. Nur 10 Minuten waren vergangen, als uns der erste Schauer erwischte. Somit fiel die lange Mittagspause wortwörtlich ins Wasser.

Auf dem Rückweg zur Arzler Alm begleitete uns zum Glück wieder strahlender Sonnenschein. So teilten wir uns auf: Einige verweilten noch ein bisschen auf der Alm, während wir – Miri, Zosia und Toni – uns (dummerweise?) entschieden, bereits den Abstieg anzutreten.

Drei Wandermädels alleine im Wald – ob das gut geht? Leider nicht ganz. Denn plötzlich fing der Himmel an zu grollen, die Wolken wurden dichter, und die Baumwipfel bewegten sich im Rhythmus des Windes. Durch den prasselnden Regen bekamen wir bereits unsere langersehnte Dusche, allerdings etwas zu früh. Schreiend begannen wir, den Berg hinunterzurennen. Unsere Schuhe hatten sich inzwischen in kleine Teiche verwandelt. Es blitzte und donnerte um uns herum, doch weit und breit war nur Wald und Straße. Der Weg führte uns nur geradeaus – an ein Zurück war längst nicht mehr zu denken.

Google Maps meinte, wir würden eine Stunde und 20 Minuten ins Tal benötigen. Dank unseres Adrenalins schafften wir es in 30 Minuten. Als wir endlich ein Haus sahen, kamen bald auch Autos und Zivilisten – unsere Rettung war versprochen. Der Stein, der uns nun vom Herzen fiel, war der größte seit einer ganz schön langen Weile.

Komplett durchnässt und vor Kälte zitternd, liefen wir schnell in unsere Unterkunft zurück. Auf dem Weg kamen wir an der Pferdekoppel mit dem kleinen Fohlen, dem Büffelgehege und dem Kälbchenstall vorbei. Dann gaben wir uns jeweils einer langen, heißen Dusche hin – und kurz darauf unseren Bettchen.

Um 18:30 Uhr wartete Doris schon mit ihrem täglichen 4-Gänge-Menü: Suppe, Salat, Schnitzel mit Pommes und Schokopudding. Den Abend ließen wir mit Gesprächen in der gemütlichen Stube ausklingen. Was für ein erlebnisreicher Tag – und der Regen hörte immer noch nicht auf!

 

3. Tag – Montag, 16.06.

Es war neblig und wirkte regnerisch, als wir heute unsere Unterkunft verließen. Mit dem Bus ging es ins nächste Dorf. Von dort aus bestiegen wir den Wanderweg zur Rüsselsheimer Hütte – rund 900 Höhenmeter.

Beschwerlich, aber von der Lust getrieben, die Alpen zu erkunden, stiegen wir voller Energie und Vorfreude hinter Herrn Schnabel im Gänsemarsch den Berg hinauf. Zwischendurch lichtete sich immer wieder die Sicht und offenbarte uns eine wunderschöne Alpenlandschaft.

Eine Playlist mit Liedern von Coldplay, ABBA, Bibi und Tina und vielen weiteren Wünschen motivierte uns immer wieder. Sogar Herr Schnabel war so berührt, dass er seine Handytaschenlampe zückte und damit für echtes Konzertfeeling sorgte.

Mit Musik und einer atemberaubenden Aussicht erreichten wir schließlich die Hütte. Dort begann der schönste Teil des Tages: über den Wolken, mit wunderbar leckerem Essen und in schöner Gemeinschaft – ganz alleine, ohne andere Gäste. Eine Gitarre gab es auch, und wir nutzten sie, um laut und voller Freude Karaoke zu singen. Herr Schnabel und Johanna übernahmen dabei die führende Rolle und begleiteten uns.

Der Rückweg war dann beschwerlich. Der steile Anstieg wurde uns nun zum Verhängnis. Doch dieser Abstieg wurde uns versüßt durch den niedlichen Anblick von zwei Murmeltieren. Gespannt schauten sie uns an und rührten sich keinen Zentimeter. Wir genossen den Moment und verweilten kurz.

Unten angekommen, erwarteten uns freundliche Kühe, die uns mit ihrem wunderbaren Fell und ihrer Zutraulichkeit beeindruckten. Wieder zu Hause gab es – wie immer – ein leckeres Abendessen, gezaubert von unserer lieben Doris. Mit einem kleinen Spaziergang zum nahe gelegenen Teich mit Floß verabschiedeten wir diesen wunderschönen Tag.

 

4. Tag – Dienstag, 17.06.

Wir starten den Tag etwas müde. Paye hat seit der gestrigen Wanderung Knieschmerzen, doch nachdem er von Frau Götz professionell eingetapet wurde und wir uns das leckere Frühstück haben schmecken lassen, ging die Wanderung los. Nach einer kurzen Busfahrt folgten wir zu Fuß zunächst den Bergstraßen und wanderten über verschiedene matschige Wiesen hinauf zur Mauchele Alm. Dort legten wir eine Pause ein, genossen ein Sonnenbad und leckeren Kuchen, bevor wir zum Brechsee hochstiegen.

Oben angekommen, kletterten wir direkt auf einen Felsen im See, um das perfekte Gruppenfoto zu machen. In der wunderschönen Landschaft des eiskalten Bergsees holte auch Elias seine Drohne heraus, um einzigartige Fotos zu machen. Nach einer ausgiebigen Pause wanderten wir wieder hinunter zur Söllberg Alm. Dort hat uns der sympathische Gastwirt Franz in traditioneller österreichischer Tracht begrüßt.

Bei einem leckeren Kaiserschmarrn fragte Paye kurzerhand, ob der Gastwirt jodeln könne. Daraufhin holte Franz direkt sein Akkordeon heraus und stimmte traditionelle Tiroler Lieder an. Wir stimmten sofort aus voller Kehle ein und gaben unser Bestes beim Jodeln. Kleine Jodelübung für euch: „hol’n Rührei, hol’n Radio.“

Nach der emotionalen Gesangseinlage und einem Gruppenfoto mit Franz setzten wir unseren Rückweg fort. Um 18 Uhr waren wir geschafft, aber sehr glücklich in der Unterkunft, wo Doris bereits wieder lecker gekocht hatte. Dieses Mal ging es früh für uns ins Bett, um Kraft für die morgige Wanderung zu sammeln.

 

5.   Tag – Mittwoch, 18.06.

Der fünfte Tag war mit Abstand der anspruchsvollste – allein schon, weil wir um 6.45 Uhr (oho!) frühstücken mussten. „Den Paul und seinen Gaul“ noch im Ohr, fuhren wir mit dem Bus nach Mittelberg. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zur Braunschweiger Hütte, obwohl es von unten gar nicht so aussah, als könne man sie erreichen.

Zuerst ging es im Schatten durch das Tal, wo uns grasende Pferde und Kühe begegneten. Ein paar Streicheleinheiten später führte uns ein schmaler Pfad entlang eines Wasserfalls nach oben. Die Sonne, die uns zu Beginn noch angenehm wärmte, wurde uns schnell zum Verhängnis, sodass wir nur so mit Sonnencreme, -hüten und -brillen um uns warfen. Murmeltiere beobachtend, kletterten wir über größere und kleinere Felsen nach oben, bis wir schließlich auf einer (nicht schneebedeckten!) Skipiste landeten. Wir folgten ihrem steilen Anstieg und konnten so bereits den (dreckigen) Gletscher erspähen.

Zuletzt führte uns ein steiniger Steig, der unsere volle Konzentration erforderte, hinauf zur Hütte. Oben angekommen, gönnten wir uns erst einmal das leckere, übrigens sehr zu empfehlende, Essen der Hüttenküche. Frisch gestärkt führte uns der Himalaya-Bergführer Macchindra über teils schneebedeckte Wege auf den Karleskopf. Dort angekommen, weihte er uns zusammen mit Frau Götz in eine nepalesische Bergtradition ein, mit der wir der Welt Frieden wünschten.

Auf dem Rückweg warf uns Frau Koch hinterhältigerweise mit Schneebällen ab, da die Schulordnung hier nicht galt 🙂. Untermalt wurde das Ganze vom Lied „Willst du einen Schneemann bauen?“ aus Frozen.

Begleitet von diesem Ohrwurm meisterten wir den herausfordernden Rückweg. Je mehr wir an Höhe verloren, desto heißer wurde es – leider. So mussten wir in der Hitze auf den Bus warten, der uns glücklicherweise zum Abendessen brachte. Die liebe Doris kochte uns ein famoses Gemüsecurry, das wir sofort verschlangen.

Voller wunderschöner Eindrücke, aber sehr müde, fielen wir danach sofort ins Bett.

 

6.  Tag – Donnerstag, 19.06.

Melancholisch starteten wir in den letzten Wandertag. Ziel war der Rifflsee. Auf dem Weg bekam jemand Nasenbluten, weshalb wir uns „leider“ eine etwas längere Pause gönnen mussten. Als trainierte Wanderer erklommen wir die 600 Höhenmeter jedoch wie im Flug.

Oben angekommen, legten wir uns zum Mittagsschlaf auf eine Wiese – nur um dann zu erfahren, dass sich das Ziel 10 Minuten weiter befand. Deshalb machten wir eine weitere ausgedehnte Pause, sobald wir den malerisch türkisen Rifflsee erreichten. Wir aßen unser Mittagessen, ließen die Füße ins Wasser baumeln und beobachteten Fische.

Da es viel zu schön war, um schon wieder aufzubrechen, verlängerten wir die Pause um eine halbe Stunde und sonnten uns auf der Bergwiese.

Beim Abstieg streichelten wir Esel, Pferde und Kühe, die auf der Alm grasten. Auf der Taschachalm kauften wir preisgekrönten Käse und aßen (mal wieder). Über die Lautsprecher hörten wir „Paul und seinen Gaul“ und konnten uns nicht vom Mitsingen abhalten.

Den Rückweg durften wir selbstständig bestreiten. Ob zu Fuß oder mit dem Bus – alle kamen an und konnten das tägliche Kneipp-Ritual durchführen.

Zum Abendessen gab es Kaiserschmarrn, den wir in uns hineinschaufelten, als gäbe es kein Morgen (gab es ja auch nicht ☹). Der letzte Abend wurde kulturell gefüllt: Wir tanzten, machten Bergyoga, spielten Spiele, rätselten und hingen Erinnerungen nach. Da wir am nächsten Tag sowieso nur Zug fahren würden, hielten es einige von uns nicht für nötig, früh schlafen zu gehen. Stattdessen betrachteten sie ausgiebig den sternenklaren Nachthimmel.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge traten wir am nächsten Tag die unausweichliche Abreise an. Um ein Gedicht, das wir während des Wanderns geschrieben haben, zu zitieren:

„Über Stock und über Stein,
das kann doch nur die Freiheit sein.
Staunend schauen wir in die Ferne,
hier wandern wir doch sehr gerne.“

 

7. Tag – Freitag, 20.06.

 Heimfahrt – ähnlich langwierig wie auf der Hinfahrt – und so endete um 22.48 Uhr mit der Einfahrt in den Görlitzer Bahnhof die Alpenexkursion 2025.

von Lena, Agnes, Friederike, Cäcilia, Greta, Johanna & Paye